„Aussteigen als biographische Verwandlung oder als Inszenierung?“

Veranstaltung am 12.12.2016 der Veranstaltungsreihe des Beratungsnetzwerks gegen Rechtsextremismus Hamburg: Lebensgeschichten von ehemals organisierten Rechtsextremen analytisch und geschlechterreflektierend betrachtet

Im Fokus des Vortrages stehen die Ergebnisse einer Untersuchung über die Lebensgeschichten von ehemals rechtsextrem organisierten Männern und Frauen. Anhand von Beispielen wird aufgezeigt, dass der Prozess, der sich nach außen hin als „Ausstieg“ darstellt, auf unterschiedlichen Dimensionen verläuft und nicht immer als nachhaltige Distanzierung verstanden werden kann. Zugleich können an den biografischen Beispielen die Anforderungen an eine umfassende Distanzierung sowie genderspezifische Aspekte diskutiert werden.

Johanna Sigl, Forschungsnetzwerk Frauen und Rechtsextremismus & Universität Marburg

Veranstaltungsreihe von Kurswechsel Hamburg – Ausstiegsarbeit Rechts, Glockengießerwall 17, 20095 Hamburg, in Kooperation mit dem Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus / Landeskoordinierungsstelle gegen Rechtsextremismus bei der Johann Daniel Lawaetz-Stiftung, Neumühlen 16 – 20, 22763 Hamburg.