Neurechte Personen und Gruppierungen als Adressat*innen für die Soziale Arbeit und die politische Bildungsarbeit – Fachgespräch – Zeit: 18-20 Uhr – Ort: Institut für Lehrerfortbildung, Felix-Dahn-Straße in Hamburg

Neurechte Gruppierungen – wie etwa die „Identitäre Bewegung“ – setzen auf jugendkulturelle Erscheinungs- und Mobilisierungsformen. Inhaltlich sind sie eindeutig extrem rechts, verschleiern aber bewusst ihre Ungleichwertigkeitsvorstellungen durch vermeintlich modernes Auftreten und den geschickten Einsatz von Multimedia. Wie oder ob es überhaupt möglich sein kann, mit Menschen pädagogisch zu arbeiten, die selber gar kein Interesse an einer Veränderung ihrer Person haben bzw. sich nicht durch pädagogische Angebote angesprochen fühlen, soll diskutiert werden. Welche Zugänge sind denkbar? Wie können Menschen erreicht werden, die nicht in das klassische Bild des desintegrierten und gewaltsuchenden Neonazis passen, sondern sich selber als „Elite“ und „Speerspitze“ einer rechten Bewegung sehen?

Ein pädagogisches Fachgespräch von „dekonstrukt“ mit Dr. Johanna Sigl, Sozialwissenschaftlerin, und Andreas Speit, Journalist und Autor
In Kooperation mit dem Institut für Lehrerfortbildung Hamburg (LI).

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.