Veranstaltung am 21.11.2016 der Veranstaltungsreihe des Beratungsnetzwerks gegen Rechtsextremismus Hamburg: Präventionspraxis in Zeiten rassistischer Mobilmachungen

Jugendarbeit als nonformaler Bildungsbereich bietet offene Versuchsräume, in denen Jugendliche geschützt vor einem gesellschaftlichen Außen Kommunikation, Inszenierung und emanzipatorische Praxen einüben können. Sind umgebendes Gemeinwesen und Gesellschaft von Rassismus und Ausgrenzung geprägt, sind Fachkräfte in der Pflicht, sich deutlich zu positionieren und strategisch wie situativ zu intervenieren. Dies fordert ein hohes Maß an demokratischer Haltung, sollen sich die Räume nicht verengen zu Settings von Hierarchisierung und Diskriminierung. Dabei steht bei allen Beteiligten die Frage im Raum: „Wieso bleiben wir hier eigentlich freiwillig zusammen?“

Mit Kai Dietrich, Mitarbeiter in Projekten der Präventionsarbeit, & Enrico Glaser, Fachstelle Gender und Rechtsextremismus, Amadeu Antonio-Stiftung, Chemnitz

Veranstaltungsreihe von Kurswechsel Hamburg – Ausstiegsarbeit Rechts, Glockengießerwall 17, 20095 Hamburg, in Kooperation mit dem Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus / Landeskoordinierungsstelle gegen Rechtsextremismus bei der Johann Daniel Lawaetz-Stiftung, Neumühlen 16 – 20, 22763 Hamburg.

Ausgeschlossen von den Veranstaltungen sind gemäß § 6 Absatz 1 des Versammlungsgesetzes Personen, die rechtsextremen Parteien, den „Freien Kameradschaften“ oder sonstigen rechtsextremen Vereinigungen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen.