10 – 16 Uhr in Königstraße 54, 22767 Hamburg

Diskriminierende Äußerungen und pauschalisierende Abwertungen stellen ein respektvolles Miteinander in unserer pluralen Gesellschaft in Frage. Aktuell zeigt sich dies an Debatten über den Umgang mit Corona, aber auch bei Themen wie Flucht und Migration sowie Gleichberechtigung etc. Aber wie können derartige Äußerungen und Handlungen eingeordnet werden – wie schwerwiegend sind sie, wo sollten die Alarmglocken schrillen? Wie kommen solche Haltungen (biographisch) zustande? Welche (pädagogischen) Möglichkeiten gibt es, auf abwertende Sprüche oder diskriminierende Verhaltensweisen zu reagieren? Wie spreche ich mit denen, mit denen ich eigentlich gar nicht sprechen möchte?

In dem praxisorientierten Workshop wollen wir diese Fragen gemeinsam bearbeiten und beleuchten, welche Rolle etwa Faktoren wie gesellschaftliche Entwicklungen und Haltung spielen. Ziel ist es, die eigene Position zu reflektieren und Handlungssicherheit zu schaffen.

Inhalte:

▪ Grundlagen/Begriffe

▪ Hin- und Abwendungsprozesse

▪ Reflexion der eigenen (professionellen) Haltung und Grenzen

▪ Handlungskompetenzen und verschiedene Methoden im Umgang mit Menschen, die (extrem) rechte Äußerungen oder Handlungen tätigen

▪ Erfahrungsaustausch

Bitte Praxisfälle mitbringen! Gern können diese auch bereits vorher eingereicht werden.

Eine Veranstaltung von Kurswechsel in Kooperation mit der Diakonie Hamburg.

Anmeldung nur per email an: anmeldung.me@diakonie-hamburg.de

Bitte Namen, Einrichtung und Telefon angeben.

Rückfragen Marjan van Harten; Referat Migration; Tel: 040-30620-434

Kay Möller-Rybakowski, Referat Migration; Tel: 040- 30620 -327