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SUMMARY:(Extrem) rechte Ideologien in migrantischen Communities: Wie kann interveniert werden? Ein Austausch
DESCRIPTION:Viele pädagogische Fachkräfte sind verunsichert\, wenn Jugendliche mit Migrationshintergrund andere aufgrund ihrer (vermeintlichen) Herkunft oder Religion diskriminieren oder Symbole von nationalistischen Gruppierungen verbreiten. Teilweise speist sich diese Verunsicherung aus fehlendem Detailwissen über Konflikte und politische Bewegungen aus den Herkunftsländern der Schüler:innen (oder deren Eltern und Großeltern). Darüber hinaus bestehen mitunter aber auch Bedenken in Hinblick auf das richtige Vorgehen: Lassen sich Methoden und Interventionen zu mehrheitsdeutschem Rechtsextremismus\, zu Menschenrechten und Diversity einfach adaptieren oder müssen besondere Fallstricke beachtet werden? Verstärkt es nicht Stigmatisierungen\, wenn ich bestimmte Nationalismen zum Thema mache und als Problem behandele? \nUnser Workshop möchte Impulse geben und einen Raum schaffen\, in dem die eigene Haltung reflektiert und Ideen zu Interventionsmöglichkeiten gegen nicht-mehrheitsdeutsche Formen  (extrem) rechten Denkens ausgetauscht werden können. Dabei greifen wir einerseits Vorschläge auf\, die in der (bisher recht überschaubaren) Literatur zu Türkischem Ultranationalismus entwickelt wurden\, andererseits bringen wir unsere Erfahrung aus der Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit mit (mehrheits-) deutschen Menschen mit (extrem) rechten Einstellungen ein. Die Expert*innen für die pädagogische Praxis sind jedoch Sie! Dementsprechend werden Gruppenarbeiten und der gemeinsame Austausch zu (Ihren) konkreten Fällen einen Großteil des Nachmittags einnehmen. Ergänzt wird dies durch kurze Inputs zu Formen nicht-mehrheitsdeutscher (extrem) rechter Weltbilder und Vorschläge für pädagogische Interventionen. \nEine Veranstaltung von Kurswechsel – Schwerpunkt perspektif:a – in Kooperation mit dem Institut für Lehrerbildung Hamburg. \nAnmeldungen bitte unter Veranstaltung – TIS-Portal (li-hamburg.de)
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