Zum Abschluss unserer Reihe werfen wir ein Schlaglicht auf unseren Schwerpunkt zur türkei-bezogenen extremen Rechten. Seit der Migration von Menschen aus der Türkei in den 1960er und 1970er Jahren bestehen migrantische Strukturen, vor allem in Form von (Moschee-) Vereinen. Ein Teil dieser Strukturen mit ca. 10.000 – 12.000 Anhänger:innen ist bestimmt von einer extrem rechten Ideologie, worunter die sogenannten „Grauen Wölfe“ die größte und bekannteste Gruppe ausmachen. Ideologische Grundlagen bestehen unter anderem aus einem kämpferisch rassistischen Nationalismus mit Großmachtbestrebungen und gerade im deutschen Kontext auch einem (israelbezogenem) Antisemitismus. Neben den organisierten Mitgliedern zeigt sich anlassbezogen eine große Mobilisierungskraft in Communitys mit Türkeibezug. Die Offenheit gegenüber extrem rechten Einstellungen, wie wir sie auch in der mehrheitsdeutschen Gesellschaft sehen, führen zusammen mit den ausgebauten Strukturen in weiten Teilen Deutschlands zu einer Bedrohungslage, von der vor allem „Minderheiten“ innerhalb der postmigrantischen deutschen Gesellschaft wie Kurd:innen, Alevit:innen, Armenier:innen und jüdische Menschen betroffen sind. Unter anderem dieser Grund führt dazu, dass nicht ausreichend Wissen existiert, die Problemlage nicht die nötige Aufmerksamkeit bekommt und nicht als gesamtgesellschaftliche Herausforderung erkannt und bekämpft wird. Innerhalb von perspek’tif:a stellt die türkei-bezogene extreme Rechte in ihren verschiedenen Ausprägungen einen zentralen Schwerpunkt dar. Hierzu wollen wir einen kleinen Einblicke in unsere […]
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Infokrieg in der Jackentasche - Soziale Medien als kulturelle Waffe der Neuen Rechten (online) Mit Lea Richter Was die Neue Rechte gut beherrscht, ist das Spiel mit Kommunikationsmitteln verschiedenster Art. Sehr aktiv bemüht sie sich unter Anwendung bestimmter Strategien um Anknüpfungspunkte an die Mehrheitsgesellschaft. Sie hat verstanden, dass sich diese unter einem „Nazi“ einen ganz bestimmten, negativ besetzten Stereotypen vorstellt und vermeidet die Aktivierung der dazugehörigen Abwehr-Reaktionen durch ein studentisch-intellektuelles, hippes Auftreten. Soziale Medien sind dabei ein zentrales Mittel der neurechten Einflussnahme. Das liegt nicht zuletzt daran, dass für eine sonst eher mäßig anschlussfähige, radikale Minderheit dort günstigste Bedingungen herrschen. Die Expertise analysiert diese Bedingungen, wirft einen aktuellen Blick auf die Aktivitäten der Neuen Rechten auf Social Media und schlägt konkrete Gegenmaßnahmen vor. https://www.demokratie-leben.de/veranstaltungen/veranstaltungsdetails/online-vortrag-expertise-infokrieg-in-der-jackentasche-1507 Anmeldung: Die Teilnehmendenanzahl für die Veranstaltung ist begrenzt. Eine verbindliche Anmeldung schicken Sie bitte per E-Mail unter Angabe Ihres Namens und Arbeitsstelle an info@prisma.online. Die Veranstaltung findet online über Zoom statt; wir versenden den Teilnahmelink gesondert, rechtzeitig vor dem Termin. Personen, die sich nicht angemeldet haben, können leider nicht teilnehmen. |
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Lesung mit Prof. Kemal Bozay perspektifa Save the Date Veranstaltungsreihe Neuer Termin wird in Kürze bekannt gegeben. |
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