Immer wieder sind wir im Alltag mit rassistischen, antisemitischen oder anderen menschenverachtenden Aussagen konfrontiert: ein Onkel hetzt gegen Geflüchtete, ein Bekannter äußert Verachtung gegenüber Obdachlosen, eine Kollegin spricht abwertend über Jüdinnen... Solche diffamierenden „Meinungsäußerungen“ finden sich nicht nur bei (extrem) rechten Akteur*innen, sondern kommen immer häufiger auch aus der sogenannten „Mitte der Gesellschaft“. Der Umgang mit solchen Äußerungen wird oft als schwierig empfunden, besonders wenn sie aus dem nahen sozialen Umfeld kommen. Es werden Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt sowie Raum für Diskussion und Austausch gegeben. Wir werden uns dazu mit den folgenden Fragen beschäftigen: Was verstehen wir unter (extrem) rechten Weltbildern und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit? Warum vertreten Menschen solche Ideen? Was sind meine eigenen Werte und wofür möchte ich (ein)stehen? Wie kann ich mit Menschen sprechen, die (extrem) rechte Einstellungen vertreten? Triggerwarnung: Im Kurs werden zur Erläuterung und Bearbeitung des Themas teilweise (extrem) rechte Inhalte reproduziert. Die Veranstalter*innen sind sich dieser Problematik bewusst und werden einen Raum schaffen, in dem das thematisiert werden kann. Kurswechsel ist ein zivilgesellschaftliches Programm, das Menschen mit (extrem) rechten Einstellungsmustern – mit oder ohne Szenezugehörigkeit – Distanzierungsförderung und Ausstiegsbegleitung anbietet. Zudem berät das multidisziplinäre Team Fachkräfte und Multiplikator*innen und führt Bildungsveranstaltungen zum Umgang mit Menschen mit (extrem) rechten […]
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Die Causa Aiwanger. Wie (pädagogisch) vorgehen gegen Antisemitismus und extrem rechte Einstellungen? (19. September 2023 | 19 Uhr | Zentralbibliothek) Ende August berichtete die Süddeutsche Zeitung über einen extrem rechten Vorfall an einer Schule. Soweit trauriger Alltag in Deutschland. Doch weil das betreffende antisemitische Flugblatt nach damaligem Kenntnisstand von Hubert Aiwanger, heute Vizeministerpräsident des Freistaats Bayern, geschrieben wurde und zahlreiche Details zu dem Vorfall unbeantwortet blieben, folgte eine ausführliche öffentliche Debatte. Immer wieder wurden dabei auch Fragen zum korrekten pädagogischen Umgang aufgeworfen: Hätte die Schule den oder die Täter schärfer sanktionieren sollen? Verhindert es Ausstiege aus der rechten Szene, wenn sich Menschen auch nach 35 Jahren noch für Verfehlungen in ihrer Jugend rechtfertigen müssen? Welche Rolle können Gedenkstättenbesuche spielen? Und wie steht es um die Strategien gegen Antisemitismus? Über diese und weitere Fragen zum Umgang mit extrem rechten und antisemitischen Einstellungen möchten wir mit folgenden Teilnehmer*innen diskutieren: Stefan Hensel (Antisemitismusbeauftragter der Stadt Hamburg) Ulrike Jensen (Gedenkstättenpädagogin der KZ-Gedenkstätte Neuengamme) Marcus Senftleben (Bildungsreferent in der Beratungsstelle Kurswechsel) Rebecca Vaneeva (Studentin der Soziologie) Moderation: Patrick Gensing (Journalist und Autor zu Desinformationen und Rechtsextremismus) Anmeldung unter: https://t1p.de/e6lwu |
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