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EXTREM RECHTE EINSTELLUNGEN IN COMMUNITYS MIT POSTSOWJETISCHEN BEZUG. HINTERGRÜNDE UND PÄDAGOGISCHE HERAUSFORDERUNGEN.

15.11. @ 11:30 - 12:30

Im zweiten Teil unserer Veranstaltungsreihe richten wir den Blick auf Phänomene, die im Zusammenhang mit extrem rechten Ideologien mit postsowjetischen Bezügen stehen. Nicht zuletzt durch die Fluchtbewegungen aus der Ukraine nach Deutschland im Zuge des aktuellen Kriegsgeschehens sehen sich Soziale Einrichtungen, Schulen und weitere Begegnungsorte, wie unter anderem auch religiöse Räume, vor neue Herausforderungen gestellt. So bestehen unter anderem Unsicherheiten im Umgang mit nationalistischen Äußerungen von Jugendlichen mit postsowjetischem Bezug, die beispielsweise von Lehrkräften oder Mitarbeitenden in Unterkünften ein Bekenntnis einfordern, sich für oder gegen Russland zu positionieren. Teilweise bestehen ideologische Verbindungen mit extrem rechten Gruppen, die in Russland oder der Ukraine aktiv sind und den Krieg als Anlass zur breiten Ansprache nutzen. Weiter bestehen Verbindungen und gemeinsame Anstrengungen zwischen der mehrheitsdeutschen extremen Rechten in Überschneidung mit der Verschwörungs-/ Coronaleugnungsszene und Teilen der Community mit postsowjetischem Bezug, die den Angriffskrieg Russlands befürworten. Auch hierbei zeigt sich ein breites Mobilisierungspotential, welches unterschiedlichste Gesellschaftsgruppen mit und ohne Migrationsbezügen anzusprechen vermag. In dieser unübersichtlichen Gemengelage baut perspek’tif:a die Expertise in Hinblick auf Communitys mit postsowjetischen Bezügen aus. Wir möchten auf erste Erfahrungen aus der Beratungspraxis blicken und mit ihnen über ihre Erfahrungen und Bedarfe ins Gespräch kommen.

Anmeldung unter: https://t1p.de/VA-15112022

Details

Datum:
15.11.
Zeit:
11:30 - 12:30