(Extrem) rechte Ideologien in postmigrantischen Communitys

VHS-Zentrum Mitte Schanzenstraße 75, Hamburg

Strukturen, Ursachen und Herausforderungen im Umgang Neben (extrem) rechten Einstellungen und Organisationen, strukturellem und Alltagsrassismus in der Mehrheitsgesellschaft gibt es entsprechende Denkweisen und Gruppierungen auch in postmigrantischen Communitys in Deutschland. Eine der größten Bewegungen sind die sogenannten Grauen Wölfe, eine türkisch-nationalistische Gruppierung. Weitere (extrem) rechte Einstellungen existieren beispielsweise innerhalb russischsprachiger, ukrainischer, serbischer oder kroatischer Communitys. Anhänger:innen solcher Gruppen können einerseits selbst von (extrem) rechten Zuschreibungen durch die Mehrheitsgesellschaft betroffen sein, andererseits aber auch menschenfeindliche Einstellungen vertreten. Wie lässt sich trotzdem gut über solche Ideologien sprechen? Dieser Workshop möchte sich den Phänomenen annähern und Raum für Diskussion und Austausch geben. Wir werden uns dazu mit den folgenden Fragen beschäftigen: Welche unterschiedlichen (extrem) rechten Gruppen und Strukturen in postmigrantischen Communitys gibt es? Welche Herausforderungen und Fallstricke sind in der Auseinandersetzung mit den Phänomenen zu beachten? Wann und wie lässt sich intervenieren?   Triggerwarnung: In diesem Workshop werden zur Erläuterung und Bearbeitung des Themas teilweise (extrem) rechte Inhalte reproduziert. Die Veranstalter:innen sind sich dieser Problematik bewusst und werden alles dafür tun, dass sich die Teilnehmenden trotzdem alle sicher und wohl fühlen können. Wenn Sie Bedarf haben, kommen Sie gerne vorab auf die Veranstalter:innen zu. Die Kursleitenden behalten sich vor, Menschen, die der rechten […]

Veranstaltung Shift – online: „Nihilistic Violent Extremism“

online

Der Fall von „White Tiger“ in Hamburg hat international für Schlagzeilen gesorgt. Dabei ist es nur ein Fall unter vielen, in denenhunderte Kinder und Jugendliche Opfer schwerster (sexueller) Gewalt werden, und der sinnbildlich für die gegenwärtige Gefahr steht, die von dem Netzwerk des sogenannten „Nihilistic Violent Extremism“ ausgeht: Es geht um Kinder, Jugendliche und junge Menschen, die sich in den letzten Jahren in Onlinecommunitys zusammengeschlossen haben, um äußerste (sexuelle) Gewalt zu begehen. Teilweise zeigen sich dabei auch Überschneidungen in den rechtsterroristischen Bereich. Die Täter werden von Anerkennungsmotiven und einer nihilistische Weltansicht angetrieben, die sich in dem Wunsch nach der absoluten gesellschaftlichen Zerstörung ausdrückt. Der Vortrag gibt einen Überblick über das Phänomen und stellt die Frage in den Mittelpunkt, wie in Deutschland damit umgegangen werden kann. Nach dem Input von Thilo Manemann (Researcher bei CeMAS) wird es die Möglichkeit zum gemeinsamen Austausch geben. Anmeldung per E-Mail an shift@cjd.de Zugangsdaten werden vor der Veranstaltung per E-Mail verschickt. Content Note Sexualisierte Gewalt gegen Kinder und Jugendliche, rechtsterroristische Gewalt

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