• Fachtag „Neue Räume, alte Ideologien – Gesellschaftliche Krisen und Jugend in (Re-)Aktion?“

    Leipzig

    Ein Fachtag der Bundesarbeitsgemeinschaft „Ausstieg zum Einstieg“ e.V. - dessen Mitglied Kurswechsel ist - im Rahmen des Kooperationsverbundes Dist. Jugendarbeit, Medien und Forschung zeichnen ein Bild einer immer stärker werdenden Verbreitung (extrem) rechter Einstellungen bei Jugendlichen. Gesellschaftliche Krisenerfahrungen gepaart mit der gezielten Ansprache durch rechte Akteur*innen im digitalen Raum führen zu Veränderungen und Verschiebungen in individuellen Einstellungen. So sollen (junge) Menschen angesprochen und im Sinne eines (extrem) rechten Weltbildes zur Re-Aktion gegenüber den aktuellen Krisen und Herausforderungen bewegt werden. Die größer werdende Akzeptanz und Befürwortung menschenverachtender Ideologien und (gewaltvoller) Verhaltensweisen stellen die demokratische Zivilgesellschaft und pädagogische Fachkräfte vor neue Herausforderungen. Auch aus der Perspektive der Ausstiegs- und Distanzierungsarbeit sehen sich demokratisch und menschenrechtsorientierte Fachkräfte und Engagierte mit einer sehr früh beginnenden Politisierung von Jugendlichen (und Kindern) und damit zusammenhängenden Fragestellungen konfrontiert: Wie stellen sich aktuelle Entwicklungen im Bereich (extrem) rechter Jugendkulturen, Einflussnahmen und digitaler Radikalisierung konkret dar? Welche gesellschaftlichen Einflüsse wirken auf Jugendliche ein und wie entwickelt sich (rechte) Ansprache auch im digitalen Raum? Welche konkreten Ansätze für Prävention, Intervention, Ausstieg- und Distanzierung – speziell im Umgang mit einer sehr jungen Zielgruppen – braucht es? Wie können junge Menschen demokratisch und partizipativ gestärkt werden? Wie können sich Fachkräfte der Ausstiegs- […]

    36€
  • Fachtag Radikalisierungsprävention (für Lehrkräfte)

    LI Felix-Dahn-Straße 3 und/oder Weidenstieg 29, Hamburg

    Haltung zeigen – Handlung stärken Wie lässt sich die Schule als Schutzraum für demokratische Werte stärken? Wie erkennt man Radikalisierungstendenzen im Schulalltag? Und wie gelingt es, angemessen zu reagieren – ohne zu verharmlosen oder zu eskalieren? Jugendliche bewegen sich in digitalen und analogen Räumen, in denen menschenfeindliche Narrative, populistische Ideologien und radikale Einstellungen zunehmend Normalität werden. Der Fachtag am 27. September 2025 geht der Frage nach, wie Schulen mit Verschwörungserzählungen, Polarisierung, gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Radikalisierung umgehen und Haltung für die Demokratie zeigen können. Eine Veranstaltung des Instituts für Lehrerbildung Hamburg - Kurswechsel bietet einen Input an.

  • Zwischen den Fronten – Völkische Rechte, Islamismus und ihre Auswirkungen auf Minderheiten

    Haus 73 Schulterblatt 73, Hamburg

    Immer deutlicher zeigt sich, dass die Annäherung völkischer und islamistischer Ideologien kein zufälliges Phänomen, sondern das Ergebnis einer längeren ideologischen Genese ist. Beide Bewegungen gehen aus Männerbünden hervor, die ähnliche Feindbilder, patriarchale Logiken und autoritäre Einstellungen teilen. Unsere Referentin Ferda Berse beleuchtet, auf welche Weise die Verschränkung von völkischer Rechte und Islamismus auf die Gesellschaft wirkt und die Lebensrealitäten migrantischer Minderheiten erheblich einschränkt. Am Beispiel der Marginalisierung von Kurd:innen und Êzîd:innen wird deutlich, wie sich diese Mehrfachbelastung aus religiösem Fundamentalismus, Nationalismus und rechter Hetze konkret zeigt – insbesondere für Frauen, die auf mehreren Ebenen Diskriminierung und Gewalt erfahren. Gemeinsam diskutieren wir diese Verflechtungen und besprechen, welche politischen, gesellschaftlichen und solidarischen Strategien notwendig sind, um ihnen entgegenzuwirken und welche Ansätze ideologische Distanzierungsprozesse fördern. Ferda Berse ist Sozialwissenschaftlerin und arbeitet als Gewerkschaftssekretärin. Ihre Schwerpunkte sind kritische Soziologie und Geschlechterforschung sowie Ethnizitätsforschung. Sie engagiert sich in verschiedenen Organisationen zu den Themen Islamismus, Kurdistan und ezidische Diaspora in Deutschland. Moderiert und veranstaltet von perspek'tif:a, einem Schwerpunkt in Kurswechsel. Gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ und durch die Sozialbehörde Hamburg. Als Veranstaltende behalten wir uns vor, von unseren Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die […]

  • Von Reichsbürger:innen bis Klimawandel-Leugner:innen – Vortrag und Gespräch zu aktuellen Narrativen und Erscheinungsformen verschwörungsideologischer Zusammenhänge

    dock europe e.V. Internationales Bildungszentrum Bodenstedtstr. 16 Hinterhof, Eingang a, Hamburg

    Von Reichsbürger:innen bis Klimawandel-Leugner:innen – Verschwörungserzählungen sind auch nach der Corona-Pandemie eine Bedrohung für die Demokratie. Welche aktuellen Narrative kursieren und wie die Szene aufgestellt ist, wollen wir an diesem Abend gemeinsam diskutieren. Anlässlich des Erscheinens der überarbeiteten Neuauflage des Fokushefts „Verschwörungserzählungen – Herausforderungen für die Präventions- und Interventionsarbeit" des Beratungsschwerpunktes Navi von Kurswechsel laden wir zwei der Autoren ein: Jörg Pegelow (Weltanschauungsbeauftragter der Nordkirche) und Andreas Speit (Journalist). Beide werden ihre Fachaufsätze vorstellen. Andreas Speit gibt einen kurzen Überblick über das Themenfeld, während Jörg Pegelow einen genauen Blick auf die Reichsbürger*innen- und Souveränist*innen-Szene wirft. Moderiert wird der Abend von Hamburg vernetzt gegen Rechts. Die Veranstaltung findet als Kooperation von Hamburg vernetzt gegen Rechts mit Navi - einem Schwerpunkt von Kurswechsel - Ausstiegsarbeit Rechts und Dock Europe e.V. statt. Die Veranstaltung wird gefördert durch das Bundesprogramm "Demokratie Leben!" und die Stadt Hamburg. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht nach § 6 Versammlungsgesetz Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische, verschwörungsideologische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zugang zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

  • Buchvorstellung: Graue Wölfe – Türkischer Rechtsextremismus in Deutschland

    Kölibri (GWA St. Pauli) Hein-Köllisch-Platz 11 + 12, Hamburg

    Die türkische extreme Rechte, auch als „Ülkücü“-Bewegung oder „Graue Wölfe“ bekannt, stellt mit rund 13.000 Mitgliedern die zweitgrößte extrem rechte Strömung in Deutschland dar. Ihre Ideologie ist tief verwurzelt in autoritären, nationalistischen, rassistischen, antisemitischen und queerfeindlichen Vorstellungen. Zudem sind Verschwörungserzählungen sehr verbreitet, die sich in der Konstruktion vielfältiger Feindbilder äußern und sich explizit gegen armenische, jüdische und kurdische Personen sowie pauschal gegen als westlich konstruierte Gesellschaften richten. Besonders der israelbezogene Antisemitismus hat in den letzten Jahren innerhalb dieser Bewegung an Bedeutung und Schärfe gewonnen. Die Analyse von Ismail Küpeli untersucht die historische Entwicklung, die ideologischen Grundlagen, die zentralen Akteure und die Netzwerke dieser extrem rechten Gruppierung, präsentiert aber gleichzeitig auch antifaschistische Ansätze zur Gegenwehr. Der Politikwissenschaftler Dr. Ismail Küpeli beschäftigt sich mit Nationalismus, Rassismus und Antisemitismus in Deutschland und der Türkei. Als Koordinator des Projekts „Dersim 1937/38“ arbeitet er zur historischen Aufarbeitung der türkischen Vernichtungsoperationen in der Region Dersim. Moderiert wird die Veranstaltung von Mitarbeitenden von Perspek‘tif:a, ein Schwerpunkt zu (extrem) rechten Einstellungen in postmigrantischen Communitys im Angebot Kurswechsel – Ausstiegsarbeit Rechts. Die Lesung ist eine Kooperationsveranstaltung mit Hamburg vernetzt gegen Rechts, Perspek‘tif:a – einem Schwerpunkt von Kurswechsel – GWA St. Pauli und der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg. Die Veranstaltung wird […]

  • Pädagogischer Umgang mit Verschwörungserzählungen

    Sozialpädagogisches Fortbildungszentrum

    Mit Beginn der Corona-Pandemie nahm die Sichtbarkeit von Verschwörungsideologien, on- wie offline, deutlich zu. Seit Aufhebung der pandemiebedingten Einschränkungen finden zwar weniger große, öffentlich sichtbare Veranstaltungen wie Demonstrationen statt, doch Verschwörungsgläubige verbreiten ihre Ideologie nach wie vor im Familien- und Bekanntenkreis oder auf der Arbeit. Auch online finden sich Räume, in denen entsprechendes Gedankengut – oft verbunden mit (extrem) rechten Einstellungen – verbreitet wird. In der Folge können sich Problemlagen für pädagogische Fachkräfte in unterschiedlichen Bereichen ergeben – etwa an Schulen, in der Kinder- und Jugendarbeit oder in sozialen Beratungseinrichtungen. Mit unserem Workshop wollen wir Informationen zum Thema liefern und Handlungsmöglichkeiten aufzeigen. Dabei begrüßen wir, wenn eigene (anonymisierte) Beispiele aus der pädagogischen Praxis mitgebracht werden, um anhand dieser ins Gespräch zu kommen. Eine Veranstaltung von NAVI in Kooperation mit dem Sozialpädagogischen Fortbildungszentrum Hamburg (hier finden Sie auch die Anmeldemöglichkeiten).

  • #zusammengegenrechts #niewiederistjetzt #wirsinddieBrandmauer

    VHS-Zentrum Mitte Schanzenstraße 75, Hamburg, Hamburg, Deutschland

    Doch wie umgehen mit (extrem) rechten Äußerungen? (Extrem) rechte Kräfte reden darüber, wie Menschen, die nicht in ihre Ideologie passen, millionenfach abgeschoben werden sollen. Sie schmieden Pläne für die Zeit nach der Machtübernahme. Aber auch in der breiten Bevölkerung – bis hinein in die sogenannte Mitte der Gesellschaft – sind menschenverachtende Einstellungen weit verbreitet. Das zeigen nicht zuletzt die Landtagswahlergebnisse in Sachsen, Thüringen und Brandenburg oder der Vorfall auf Sylt Anfang 2024. Uns dem entgegenzustellen ist wichtig – doch wie? Wie gehe ich mit Menschen aus meinem privaten oder beruflichen Umfeld um, die sich menschenfeindlich äußern, die mit (extrem) rechten Organisationen sympathisieren oder gar deren Ideologien teilen? Woher kommen diese Einstellungen überhaupt und wann sollte ich etwas unternehmen? Dieser Workshop möchte informieren, Handlungsmöglichkeiten aufzeigen und Raum für Diskussion und Austausch geben. Wir werden uns dazu mit den folgenden Fragen beschäftigen: Was verstehen wir unter (extrem) rechten Weltbildern und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit? Warum vertreten Menschen so eine Ideologie? Was sind meine eigenen Werte und wofür möchte ich (ein)stehen? Wie kann ich mit Menschen sprechen, die (extrem) rechte Einstellungen vertreten? Und wie kann ich Irritationsmomente setzten? Triggerwarnung: In diesem Workshop werden zur Erläuterung und Bearbeitung des Themas teilweise (extrem) rechte Inhalte reproduziert. Die […]

  • Digitale Sprechstunde rechte Online-Radikalisierung

    online

    Das Landesinstitut für Lehrerfortbildung Hamburg und die Beratungsstelle Gewaltprävention bieten digitale Sprechstunden für Fachkräfte aus Schulen an. In diesem Rahmen können Fälle, Beobachtungen oder Unsicherheiten im Zusammenhang mit Radikalisierung, Extremismus oder demokratiefeindlichen Haltungen vertraulich besprochen werden. Ob erste Fragen oder konkrete Situationen aus dem Schulalltag – wir beraten bedarfsorientiert, reflektieren gemeinsam mögliche Handlungsschritte und planen auf Wunsch das weitere Vorgehen. Die Gespräche finden auf Wunsch in einem geschützten Rahmen statt. Am genannten Datum stellt sich shift - Beratung und Bildung gegen rechte Online-Radikalisierung, Schwerpunkt in Kurswechsel vor. Teilnahme über folgenden Link: https://hhls-3b42.oncampus-server.de/rooms/nsm-p7p-ayd-kpl/join

  • (Extrem) rechte Ideologien in postmigrantischen Communitys

    VHS-Zentrum Mitte Schanzenstraße 75, Hamburg, Hamburg, Deutschland

    Strukturen, Ursachen und Herausforderungen im Umgang Neben (extrem) rechten Einstellungen und Organisationen, strukturellem und Alltagsrassismus in der Mehrheitsgesellschaft gibt es entsprechende Denkweisen und Gruppierungen auch in postmigrantischen Communitys in Deutschland. Eine der größten Bewegungen sind die sogenannten Grauen Wölfe, eine türkisch-nationalistische Gruppierung. Weitere (extrem) rechte Einstellungen existieren beispielsweise innerhalb russischsprachiger, ukrainischer, serbischer oder kroatischer Communitys. Anhänger:innen solcher Gruppen können einerseits selbst von (extrem) rechten Zuschreibungen durch die Mehrheitsgesellschaft betroffen sein, andererseits aber auch menschenfeindliche Einstellungen vertreten. Wie lässt sich trotzdem gut über solche Ideologien sprechen? Dieser Workshop möchte sich den Phänomenen annähern und Raum für Diskussion und Austausch geben. Wir werden uns dazu mit den folgenden Fragen beschäftigen: Welche unterschiedlichen (extrem) rechten Gruppen und Strukturen in postmigrantischen Communitys gibt es? Welche Herausforderungen und Fallstricke sind in der Auseinandersetzung mit den Phänomenen zu beachten? Wann und wie lässt sich intervenieren?   Triggerwarnung: In diesem Workshop werden zur Erläuterung und Bearbeitung des Themas teilweise (extrem) rechte Inhalte reproduziert. Die Veranstalter:innen sind sich dieser Problematik bewusst und werden alles dafür tun, dass sich die Teilnehmenden trotzdem alle sicher und wohl fühlen können. Wenn Sie Bedarf haben, kommen Sie gerne vorab auf die Veranstalter:innen zu. Die Kursleitenden behalten sich vor, Menschen, die der rechten […]

  • Pädagogischer Umgang mit (extrem) rechten Einstellungen

    Sozialpädagogisches Fortbildungszentrum

    Wer kennt das nicht? Ein Jugendlicher äußert (extrem) rechte Ansichten. Eine Mutter, die Hilfen zur Erziehung bekommt, macht Andeutungen, bei denen ich nicht sicher bin, inwiefern sie rechts sein könnten. Fachkräfte werden immer wieder mit entsprechenden Schwierigkeiten konfrontiert. Bei einigen entsteht der Eindruck, dass diese Probleme in den letzten Jahren sogar noch zugenommen haben. Dabei ist es nicht immer leicht, die Balance zu halten zwischen dem notwendigen Vertrauensverhältnis und dem kritischen Hinterfragen solcher menschenverachtenden Einstellungen. Doch wie kann ich auf derartige Herausforderungen professionell reagieren? Neben der Antwort auf diese und weitere Fragen wird es Raum geben für Reflexion, Diskussion, Austausch und Übungen. Beispiele der Teilnehmenden aus der Praxis sind ausdrücklich willkommen. Ziele • Wissen zum Thema (extrem) rechte Einstellungen erlangen • pädagogische Interventionsmaßnahmen kennenlernen und anhand von Fallbeispielen diskutieren Themen • Ab wann ist etwas (extrem) rechts? • Wie verbreitet sind solche Einstellungen? • Was sind Hinwendungs- was Abwendungsmotive? • Wann sollte reagiert werden? • Was sind meine eigenen Werte? Wie kann ich diese Wertebasis einsetzen? Wofür will ich (ein-)stehen? • Pädagogische Handlungsstrategien: Konzepte und Möglichkeiten Zielgruppe Fach- und Führungskräfte der Sozialen Arbeit und der offenen Kinder- und Jugendarbeit sowie PTF Anmeldungen bitte unter SPFZ Jahresprogramm 2026 Eine Veranstaltung von Kurswechsel - Distanzierungs- […]

    120€
  • Digitale Sprechstunde Distanzierung und Ausstieg Rechts

    online

    Das Landesinstitut für Lehrerfortbildung Hamburg und die Beratungsstelle Gewaltprävention bieten digitale Sprechstunden für Fachkräfte aus Schulen an. In diesem Rahmen können Fälle, Beobachtungen oder Unsicherheiten im Zusammenhang mit Radikalisierung, Extremismus oder demokratiefeindlichen Haltungen vertraulich besprochen werden. Ob erste Fragen oder konkrete Situationen aus dem Schulalltag – wir beraten bedarfsorientiert, reflektieren gemeinsam mögliche Handlungsschritte und planen auf Wunsch das weitere Vorgehen. Die Gespräche finden auf Wunsch in einem geschützten Rahmen statt. Am genannten Datum stellt sich unser Mitglied Kurswechsel - Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit Rechts aus Hamburg vor. Teilnahme über folgenden Link: https://hhls-3b42.oncampus-server.de/rooms/nsm-p7p-ayd-kpl/join

  • Pädagogischer Umgang mit Verschwörungserzählungen

    Sozialpädagogisches Fortbildungszentrum

    Mit Beginn der Corona-Pandemie nahm die Sichtbarkeit von Verschwörungsideologien, on- wie offline, deutlich zu. Seit Aufhebung der pandemiebedingten Einschränkungen finden zwar weniger große, öffentlich sichtbare Veranstaltungen wie Demonstrationen statt, doch Verschwörungsgläubige verbreiten ihre Ideologie nach wie vor im Familien- und Bekanntenkreis oder auf der Arbeit. Auch online finden sich Räume, in denen entsprechendes Gedankengut – oft verbunden mit (extrem) rechten Einstellungen – verbreitet wird. In der Folge können sich Problemlagen für pädagogische Fachkräfte in unterschiedlichen Bereichen ergeben – etwa an Schulen, in der Kinder- und Jugendarbeit oder in sozialen Beratungseinrichtungen. Mit unserem Workshop wollen wir Informationen zum Thema liefern und Handlungsmöglichkeiten aufzeigen. Dabei begrüßen wir, wenn eigene (anonymisierte) Beispiele aus der pädagogischen Praxis mitgebracht werden, um anhand dieser ins Gespräch zu kommen. Ziele • Wissen zum Themenkomplex Verschwörungsideologien erwerben bzw. vertiefen • pädagogische Interventionsmaßnahmen kennenlernen und anhand von Fallbeispielen diskutieren Themen • Merkmale von Verschwörungserzählungen • Beispiele für (extrem rechte) Verschwörungserzählungen • Hinwendungsmotive • Wann sollte reagiert werden? • pädagogische Handlungsstrategien • Möglichkeiten des Quellenchecks Zielgruppe Fach- und Führungskräfte der (Offenen) Kinder- und Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit und der Sozialräumlichen Angebote der Jugendhilfe und Familienhilfe (SAJF) sowie Fach und Führungskräfte der Sozialen Arbeit und PTF Anmeldungen bitte hier: SPFZ Jahresprogramm 2026 Eine Veranstaltung […]

    60€