• Pädagogischer Umgang mit Verschwörungserzählungen

    Sozialpädagogisches Fortbildungszentrum

    Mit Beginn der Corona-Pandemie nahm die Sichtbarkeit von Verschwörungsideologien, on- wie offline, deutlich zu. Seit Aufhebung der pandemiebedingten Einschränkungen finden zwar weniger große, öffentlich sichtbare Veranstaltungen wie Demonstrationen statt, doch Verschwörungsgläubige verbreiten ihre Ideologie nach wie vor im Familien- und Bekanntenkreis oder auf der Arbeit. Auch online finden sich Räume, in denen entsprechendes Gedankengut – oft verbunden mit (extrem) rechten Einstellungen – verbreitet wird. In der Folge können sich Problemlagen für pädagogische Fachkräfte in unterschiedlichen Bereichen ergeben – etwa an Schulen, in der Kinder- und Jugendarbeit oder in sozialen Beratungseinrichtungen. Mit unserem Workshop wollen wir Informationen zum Thema liefern und Handlungsmöglichkeiten aufzeigen. Dabei begrüßen wir, wenn eigene (anonymisierte) Beispiele aus der pädagogischen Praxis mitgebracht werden, um anhand dieser ins Gespräch zu kommen. Ziele • Wissen zum Themenkomplex Verschwörungsideologien erwerben bzw. vertiefen • pädagogische Interventionsmaßnahmen kennenlernen und anhand von Fallbeispielen diskutieren Themen • Merkmale von Verschwörungserzählungen • Beispiele für (extrem rechte) Verschwörungserzählungen • Hinwendungsmotive • Wann sollte reagiert werden? • pädagogische Handlungsstrategien • Möglichkeiten des Quellenchecks Zielgruppe Fach- und Führungskräfte der (Offenen) Kinder- und Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit und der Sozialräumlichen Angebote der Jugendhilfe und Familienhilfe (SAJF) sowie Fach und Führungskräfte der Sozialen Arbeit und PTF Anmeldungen bitte hier: SPFZ Jahresprogramm 2026 Eine Veranstaltung […]

    60€
  • Vom Chat auf die Straße – pädagogische Antworten auf queerfeindliche Mobilisierungen von rechten Jugendlichen

    online

    📅 Datum: 08.10.2026 🕒 Uhrzeit: 18-20 Uhr 📍 Ort: Online 📝 Anmeldung: kurswechsel@cjd.de (Extrem) rechte wie z.B. queerfeindliche Einstellungen unter jungen Menschen werden sichtbarer. „Neue rechte Jugendgruppen“ organisieren sich gezielt online und mobilisierten in den letzten drei Jahren bundesweit gegen CSDs. Im viel beachteten Prozess gegen die „Letzte Verteidigungswelle“ wurden im Sommer 2026 acht Jugendliche und junge Erwachsene zu Jugendstrafen von anderthalb bis fünf Jahren Haft verurteilt. Die zur Tatzeit 14 bis 21 Jahre alten Angeklagten wurden wegen versuchten Mordes, Brandstiftung sowie Mitgliedschaft in oder Unterstützung einer terroristischen Vereinigung schuldig gesprochen. Ihre Motive: Rassismus und Queerfeindlichkeit. In einem gesellschaftlichen Klima, in dem heteronormative Rollenbilder als vermeintlich „natürliche Ordnung“ verteidigt werden und Transfeindlichkeit bis weit in die Mitte der Gesellschaft reicht, fehlt oft der klare Widerspruch. Für Soziale Arbeit und Schule wirft dies dringende Fragen auf: Wie reagieren wir souverän auf Diskriminierung im Klassenzimmer oder Jugendclub? Und wie begegnen wir Jugendlichen pädagogisch, bevor Radikalisierung in Gewalt mündet? Wir betrachten das Thema umfassend, beginnen mit einer Analyse der Anti-CSD-Aktivitäten (CeMAS) und schlagen dann die Brücke von der Primärprävention (z. B. durch Schulworkshops von SCHLAU) über die Sekundärprävention bis hin zur Tertiärprävention (Ausstiegs- und Distanzierungsarbeit). Durch die enge Verzahnung der verschiedenen Hilfesysteme versuchen […]

  • Veranstaltung an der VHS-Hamburg: „Doch wie umgehen mit (extrem) rechten Äußerungen?“

    VHS-Zentrum Mitte Schanzenstraße 75, Hamburg, Hamburg, Deutschland

    (Extrem) rechte Kräfte reden darüber, wie Menschen, die nicht in ihre Ideologie passen, millionenfach abgeschoben werden sollen. Sie schmieden Pläne für die Zeit nach der Machtübernahme. Aber auch in der breiten Bevölkerung – bis hinein in die sogenannte Mitte der Gesellschaft – finden menschenverachtende Einstellungen weitere Verbreitung. Uns dem entgegenzustellen ist wichtig – doch wie? Wie gehe ich mit Menschen aus meinem privaten oder beruflichen Umfeld um, die sich menschenfeindlich äußern, die mit (extrem) rechten Organisationen sympathisieren oder gar deren Ideologien teilen? Woher kommen diese Einstellungen überhaupt und wann sollte ich etwas unternehmen? Dieser Workshop möchte informieren, Handlungsmöglichkeiten aufzeigen und Raum für Diskussion und Austausch geben. Wir werden uns dazu mit den folgenden Fragen beschäftigen: Was verstehen wir unter (extrem) rechten Weltbildern und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit? Warum vertreten Menschen so eine Ideologie? Was sind meine eigenen Werte und wofür möchte ich (ein)stehen? Wie kann ich mit Menschen sprechen, die (extrem) rechte Einstellungen vertreten? Und wie kann ich Irritationsmomente setzten? Triggerwarnung: In diesem Workshop werden zur Erläuterung und Bearbeitung des Themas teilweise (extrem) rechte Inhalte reproduziert. Die Veranstalter:innen sind sich dieser Problematik bewusst und werden alles dafür tun, dass sich die Teilnehmenden trotzdem alle sicher und wohl fühlen können. Wenn Sie Bedarf […]

  • Online-Veranstaltung von NAVI: Vom Glauben an Verschwörungen zum Zweifel

    Online bei Zoom

    Vom Glauben an Verschwörungen zum Zweifel Wie gerät man in verschwörungsideologische Denkmuster – und wie kommt man wieder heraus? Gerald (Ascendancer) berichtet von seinem eigenen Weg in den Verschwörungsglauben, von den ersten Zweifeln und davon, was ihm schließlich geholfen hat, sein damaliges Weltbild zu hinterfragen. Heute setzt er sich mit Aufklärung und der Frage auseinander, wie Gespräche mit Menschen gelingen können, die selbst tief in solchen Überzeugungen stecken.   Moderation: Hamburg vernetzt gegen Rechts   04.11.2026 18:30-20:00 Uhr Online über Zoom Anmeldung erforderlich unter: navi-hamburg@cjd.de Der Zoom-Link wird kurz vor der Veranstaltung verschickt.   Dieses Online-Format wird in Kooperation von Hamburg vernetzt gegen Rechts und NAVI, einem Beratungsangebot von Kurswechsel veranstaltet.

  • Veranstaltung an der VHS-Hamburg: „Reichsbürger:innen, Souveränist:innen & Co. – Wie umgehen mit extrem rechten Verschwörungsideologien?“

    VHS-Zentrum Mitte Schanzenstraße 75, Hamburg, Hamburg, Deutschland

    Veranstaltung vom Kurswechsel-Schwerpunkt NAVI https://www.navi-hamburg.de/ Ob ein geplanter Staatsstreich oder Gewaltakte wie der (versuchte) Mord an Polizist:innen: Reichsbürger:innen und andere extrem rechte Verschwörungsgläubige rücken vor allem nach spektakulären Straftaten ins Blickfeld der Öffentlichkeit. Doch auch abseits solcher Ereignisse bergen ihre Ideologien Gefahren. Sowohl online als auch offline verbreiten sie ihre extremen Ansichten, bieten scheinbar einfache Erklärungen für komplexe Krisen und propagieren dabei gefährliche, oft antidemokratische Überzeugungen – von der Ablehnung staatlicher Autoritäten bis hin zu pseudowissenschaftlichen „Heilmethoden“. Was tun, wenn einem solche Einstellungen begegnen – egal ob in der Familie, im Freundeskreis, am Arbeitsplatz oder online? Wie kann man reagieren, wenn hitzige Diskussionen drohen? Wie, wenn Beziehungen zu zerbrechen scheinen? In diesem Workshop betrachten wir gemeinsam extrem rechten Verschwörungserzählungen, beleuchten mögliche Ursachen dieser Denkweisen und ihre gesellschaftliche Wirkung und entwickeln gemeinsam Strategien für den Umgang mit ihnen. Wir diskutieren: Was macht Reichsbürger:innen und ähnliche Bewegungen so gefährlich? Warum lassen sich Menschen von diesen Ideologien einnehmen? Und wie können wir darauf reagieren, ohne den Kontakt zu den Betroffenen vollständig zu verlieren? Der Workshop bietet Raum für Austausch, Diskussionen und praktische Handlungstipps. Triggerwarnung: In diesem Workshop werden zur Erläuterung und Bearbeitung des Themas teilweise (extrem) rechte Inhalte reproduziert. Die Veranstalter:innen sind sich […]

  • SHIFT-Veranstaltung – Formen rechter Online-Radikalisierung: Antisemitismus 2.0: Codes, Memes, Narrative im digitalen Raum

    online

    Antisemitismus im digitalen Raum zeigt sich in vielfältigen Formen und wird von unterschiedlichen Akteuren verbreitet. In rechtsextremen Kontexten sind antisemitische und zunehmend auch israelbezogene Narrative ein zentraler Bestandteil der Ideologie. Der Input beleuchtet aktuelle Erscheinungsformen, Codes, Memes und Narrative sowie die Rolle digitaler Plattformlogiken bei ihrer Verbreitung und Normalisierung. Dabei wird insbesondere betrachtet, wie Israel als Chiffre und Projektionsfläche in rechtsextremer Kommunikation genutzt wird. Nach einem Input einer Referent*in von democ, wird es die Möglichkeit zum gemeinsamen Austausch geben. in Kooperation mit      ANMELDUNG PER MAIL AN: shift@cjd.de Zugangsdaten werden vor der Veranstaltung per E-Mail verschickt

  • Katechon – Zur Wiederkehr der politischen Theologie in der Gegenwart Volker Weiß im Gespräch mit Jörg Pegelow

    Bücherhallen Hamburg Hühnerposten 1, Hamburg

    Katechon – Zur Wiederkehr der politischen Theologie in der Gegenwart Volker Weiß im Gespräch mit Jörg Pegelow November, 19:00 - 21:00 Uhr Zentralbibliothek der Bücherhallen Hamburg, Hühnerposten 1 Anmeldung erforderlich: https://www.buecherhallen.de/zentralbibliothek-termin/katechon-25177/datum/20261119.html Vom Tech-Milliardär Peter Thiel bis hin zu Alexander Dugin, dem ultranationalistischen Stichwortgeber Putins, neuerdings bemühen alle ein biblisches Motiv: den Katechon. Als geheimnisvolle Kraft kann er das Böse aufhalten, seine irdische Gestalt soll ausgerechnet Donald Trump sein. Über eine Figur der politischen Theologie, mit der alles begründet, aber nichts erklärt werden kann. Wer ist der »Katechon«? Seit einiger Zeit verkünden rechte und religiöse Fundamentalisten, dass eine höhere Kraft den »falschen Verheißungen« des »Antichristen« entgegentrete. Diese Verlockungen gaukeln als Werte einer demokratischen und aufgeklärten Gesellschaft den Menschen Sicherheit und Stabilität vor, während sie doch in Wahrheit nur Werke des Teufels sind. Mit dem Katechon als »Aufhalter« dieses Bösen wird nun eine theologische Figur in den Dienst genommen, um die Politik der extremen Rechten zu legitimieren. Spätestens, seit sich der Tech-Milliardär und Trump-Unterstützer Peter Thiel als Verfechter dieses Gedankens zu erkennen gab, ist das biblische Motiv einer breiteren Öffentlichkeit bekannt geworden. Der Essay geht den Spuren des »Katechon«-Motivs bis in die Schriften des deutschen Staatsrechtlers Carl Schmitt nach.   Nach einer […]

  • Fachtag: Wenn der Wind sich dreht – Wie können sich Regelstrukturen gegen autoritäre Formierungen wetterfest machen?

    Bürgerhaus Wilhelmsburg Mengestraße 10, Hamburg

    Wenn der Wind sich dreht - Wie können sich Regelstrukturen gegen autoritäre Formierungen wetterfest machen? Unsere demokratischen Institutionen und zivilgesellschaftlichen Freiräume stehen vor neuen, systemischen Herausforderungen. Antidemokratische und (extrem) rechte Kräfte nehmen zunehmend Einfluss auf die Kernbereiche unseres Zusammenlebens. Die politische Einflussnahme erfolgt anfangs oft unbemerkt über legale demokratische Instrumente. Dazu gehört die Besetzung strategischer Gremien oder parlamentarische Anfragen, die der gezielten Einschüchterung von Organisationen und Einzelpersonen dienen. Rechte Diffamierungskampagnen argumentieren in diesem Kontext häufig mit einem vermeintlichen Gebot der Neutralität. Ziel ist es, öffentlich finanzierte Strukturen schrittweise im Sinne autoritärer und (extrem) rechter Vorstellungen umzudeuten und umzugestalten. Ob Justiz, Bildungswesen, Verwaltung, Sicherheitsbehörden Jugendhilfe, Kultur, oder Wissenschaft: Die institutionellen Rahmenbedingungen und unsere Spielräume verschieben sich spürbar. Gerade deshalb gilt es, bestehende Handlungsmöglichkeiten zu erkennen, solidarisch zu nutzen und die strukturellen Voraussetzungen demokratischer Teilhabe langfristig zu stärken. Die Veranstaltung verbindet gemeinsame Analysen mit einem konkreten Blick auf Strategien, Selbstschutz und Resilienz. Im Zentrum stehen dabei Fragen zur rechtlichen und strategischen Absicherung von Organisationen und Institutionen gegen die zunehmende autoritäre Einflussnahme, zur Neugestaltung von Bündnissen und Allianzen bei sich verändernden Mehrheiten sowie zur Definition roter Linien für veränderte Arbeitsbedingungen und die Entwicklung einer solidarischen Praxis. Diese Veranstaltung richtet sich an Haupt- und […]